Nachlese zum 2. Interim Management Circle 2019

11. Oktober 2019

Am 11. Oktober 2019 trafen sich rund 70 Unternehmensvertreter und Interim Manager zum 2. Interim Management Circle 2019.
Das zentrale Thema war Digitalisierung im Vertrieb und was B2B von B2C lernen kann.

Frau Dr. Luise M. Sommer (Senior World Memory Champion, zweifache österreichische Gedächtnismeisterin, Buchautorin und häufig Gast in TV & Radio und Vortragende) begeisterte in ihrem Keynote die Anwesenden. In einer kurzweiligen, interaktiven und unterhaltsamen Stunde erlernten die Teilnehmer spielerisch zB die 7 größten Länder der EU, die 7 bevölkerungsreichsten Länder der EU und alle österreichischen Bundespräsidenten seit 1945. Eine der wichtigsten Mnemotechniken ist das Merken von Namen. Und hier kommen wir im Vertrieb zum Punkt. Aufmerksamkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Vertrieb im B2B ist One : One Marketing und der persönliche Kontakt steht im Mittelpunkt. Uneingeschränkte Aufmerksamkeit und Wertschätzung für das Gegenüber sind zwingend erforderlich. Gemeinsam mit den erlernten Mnemotechniken merken wir uns künftig die Namen ganz einfach.

Mehr zu Frau Dr. Luise M. Sommer finden Sie unter https://www.luisemariasommer.at/.

Wie wichtig Digitalisierung auch im B2B Vertrieb ist zeigte Stefan Haak in seinem Vortrag was B2B von B2C lernen kann auf. Denn

  • 50% der LinkedIn Benutzer geben an, eher bei Unternehmen zu kaufen, mit denen sie auf LinkedIn interagieren.
  • die meisten B2B Käufer führen 8-12 Onlinesuchen durch, bevor sie sich mit einem Verkäufer treffen.

Hier geht es zum gesamten Vortrag.

Mehr zu Herrn Stefan Haak finden Sie unter:
https://mvri.de/
https://www.linkedin.com/in/stefanhaak/

Im Talk mit Frau Mag. Rita Kaufmann-Linke, MLE, MSc. und Herrn DI Christian Grosspointner MSc bestätigte sich, dass in sehr traditionsreichen Unternehmen der Vertrieb große Schwierigkeiten hat sich den neuen Methoden und Tools anzupassen. Was jahrzehntelang rein durch persönlichen Kontakt abgewickelt wurde wird von elektronischen Tools ersetzt, so zB Ausschreibungen. Der Anpassungsdruck ist groß. Alt eingesessene Unternehmen aus der Old Economy haben hier noch großen Nachholbedarf.

Nach Einschätzung von Frau Kaufmann-Linke sind rein webbasierte Matching-Plattformen im Recruting nur bei sehr standardisierten Job Descriptions denkbar. In Management Funktionen sieht sie diese wegen der Bedeutung der Soft Skills nicht. 

Mehr zu den Talkgästen erfahren Sie unter:
https://www.xing.com/profile/Christian_Grosspointner/cv
http://www.asta.at/de/
www.kaufmann-linke.com